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Sicherheitsmaßnahmen vor der Reinigung der Makita Bohrmaschine
Vor Beginn die Bohrmaschine ausschalten und den Akku vollständig abnehmen. Bei einem kabelgebundenen Modell den Netzstecker ziehen. Der Schalter darf nicht versehentlich betätigt werden können.
Lege das Gerät auf eine stabile, trockene Arbeitsfläche. Gute Beleuchtung hilft, feine Risse, lockere Teile oder eingeklemmte Späne zu erkennen. Trage bei viel Baustaub eine Schutzbrille und eine geeignete Staubmaske. Löse festsitzenden Schmutz niemals mit scharfen Gegenständen.
- Arbeite nicht in der Nähe von Wasser, offenen Flüssigkeiten oder feuchten Tüchern.
- Halte den Abzug während der Reinigung frei und drücke ihn nicht probeweise.
- Öffne das Gehäuse nicht. Darin liegen elektrische Bauteile und gespeicherte Restenergien.
- Verzichte auf brennbare Reiniger, aggressive Lösungsmittel und Sprühmittel in der Nähe von Kontakten.
- Bei Brandgeruch, beschädigtem Kabel, aufgeblähtem Akku oder ungewöhnlichem Spiel die Reinigung abbrechen.
Ein Akku mit sichtbaren Schäden gehört nicht an das Ladegerät. Auch eine Bohrmaschine mit Rissen am Gehäuse oder lockerem Bohrfutter sollte vor der nächsten Nutzung von einem Fachbetrieb geprüft werden. Die passende Bedienungsanleitung des jeweiligen Modells bleibt maßgeblich, denn Bauform und Wartungspunkte können sich unterscheiden.
Benötigte Reinigungsmittel und Werkzeuge
Für die Außenreinigung genügt eine kleine, gut sortierte Auswahl. Lege die Hilfsmittel vor Beginn bereit, damit du die Maschine nicht zwischendurch umsetzen musst.
- Weiche Nylonbürste: löst trockenen Bohrstaub aus Rillen und Übergängen, ohne Kunststoff stark zu verkratzen.
- Fusselfreies Mikrofasertuch: nimmt feinen Staub von Gehäuseflächen auf. Ein altes Baumwolltuch funktioniert ebenfalls.
- Holz- oder Kunststoffstäbchen: entfernt fest sitzende Späne aus schmalen Fugen. Metallwerkzeuge bleiben dort besser außen vor.
- Handblasebalg: bläst lose Partikel kontrolliert aus Öffnungen. Er wirbelt weniger Staub auf als ein kräftiger Luftstrahl.
- Lauwarmes Wasser: reicht für das leicht angefeuchtete Tuch. Das Tuch soll nur nebelfeucht sein, nicht tropfen.
- Neutrale Seifenlösung: eignet sich bei öligen Griffspuren. Gib höchstens einen kleinen Tropfen Spülmittel in eine Schale Wasser.
- Trockenes Wattestäbchen: kommt an enge Stellen am Bohrfutter und an den Gehäuseübergängen.
Verwende keine Scheuermilch, keinen Bremsenreiniger, kein Aceton und keinen Hochdruckreiniger. Diese Mittel können Beschriftungen, Dichtungen oder Kunststoffoberflächen angreifen. Auch ölhaltige Pflegesprays sind für Griffflächen ungeeignet: Der Halt wird schlechter.
Für eine einfache Sichtprüfung helfen eine kleine LED-Leuchte und eine flache Schale für gelöste Späne. Bei Modellen mit Schnellspannbohrfutter ist zudem ein passender, vom Hersteller freigegebener Reiniger sinnvoll. Prüfe dafür die Bedienungsanleitung deines konkreten Modells; die Bauarten unterscheiden sich.
Reinigungsschritte und wichtige Hinweise für die Makita Bohrmaschine
| Schritt | Vorgehen | Wichtige Hinweise |
|---|---|---|
| 1. Stromversorgung trennen | Akku abnehmen oder Netzstecker ziehen. | Der Schalter darf nicht versehentlich betätigt werden können. |
| 2. Zubehör entfernen | Bohrer, Bits und andere Einsätze aus dem Bohrfutter nehmen. | Werkzeuge gerade herausziehen und beschädigte Einsätze aussortieren. |
| 3. Groben Staub lösen | Gehäuse, Fugen und Lüftungsschlitze mit einer weichen Nylonbürste reinigen. | Die Maschine leicht nach unten neigen, damit der Staub nach außen fällt. |
| 4. Öffnungen ausblasen | Lose Partikel mit einem Handblasebalg oder kurzen Druckluftstößen entfernen. | Mindestens etwa 10 bis 15 cm Abstand halten und keinen öligen Luftstrahl verwenden. |
| 5. Gehäuse abwischen | Außenflächen und Handgriffe mit einem trockenen oder nebelfeuchten Mikrofasertuch säubern. | Keine Flüssigkeit in Schalter, Fugen oder Lüftungsöffnungen drücken. |
| 6. Bohrfutter prüfen | Spannbacken, Verzahnung oder SDS-Aufnahme von Staub und Spänen befreien. | Auf Rost, Risse, ungleichmäßige Bewegung und übermäßiges Spiel achten. |
| 7. Kontakte reinigen | Akkukontakte mit einem trockenen, fusselfreien Stäbchen abwischen. | Kontakte nicht feilen, schleifen, ölen oder mit Metallwerkzeugen bearbeiten. |
| 8. Trocknen lassen | Die Bohrmaschine vollständig an einem trockenen, gut belüfteten Ort lagern. | Keine Heißluft oder direkte Heizung verwenden; Restfeuchte vollständig entfernen. |
| 9. Funktion prüfen | Akku einsetzen oder Netzverbindung herstellen und die Maschine kurz im Leerlauf testen. | Bei ungewöhnlichen Geräuschen, Geruch, Funken, Vibrationen oder Erwärmung sofort stoppen. |
| 10. Sicher lagern | Bohrmaschine, Akku und Zubehör sauber und trocken im Koffer oder an einem geschützten Platz aufbewahren. | Bohrer nicht eingespannt lassen und das Gerät vor Feuchtigkeit, Sand und Metallspänen schützen. |
Akku entfernen oder Netzstecker ziehen
Bei einer Akku-Bohrmaschine zuerst die Entriegelungstasten des Akkus drücken und den Akku gerade aus der Führung ziehen. Nicht am Gehäuse rütteln und die Kontakte nicht mit Werkzeug berühren. Lege den Energiespeicher anschließend getrennt von der Maschine ab.
Bei einem Netzgerät den Stecker am isolierten Steckergehäuse fassen und aus der Steckdose ziehen. Ziehe niemals am Kabel. Prüfe danach kurz, ob das Kabel frei liegt und keine Zugspannung auf dem Anschluss lastet.
- Bei Wechselakkus: Akku vollständig aus der Führung nehmen, nicht nur entriegeln.
- Bei Geräten mit Akku-Adapter: Adapter ebenfalls von der Maschine trennen.
- Bei einem beschädigten Anschlusskabel: Gerät nicht weiter handhaben oder öffnen.
- Bei längeren Leitungen: Kabel locker auflegen, damit es nicht über die Arbeitsfläche schleift.
Erst wenn keine Energiequelle mehr angeschlossen ist, darf die Reinigung am Gerät beginnen. Bewahre den Akku währenddessen so auf, dass keine Metallteile gleichzeitig beide Kontakte berühren können.
Bohrer und Zubehör aus dem Bohrfutter nehmen
Öffne das Bohrfutter vollständig, bis die Spannbacken das Einsatzwerkzeug freigeben. Bei einem Schnellspannbohrfutter drehst du die vordere Hülse von Hand gegen den Uhrzeigersinn. Halte den Bohrer dabei nach unten, damit er nicht auf die Arbeitsfläche fällt.
Bei einem Zahnkranzbohrfutter setzt du den passenden Bohrfutterschlüssel nacheinander in die vorgesehenen Öffnungen. Drehe ihn jeweils nur so weit, bis die Backen den Bohrer nicht mehr festhalten. Lege den Schlüssel danach sofort beiseite.
- Ziehe den Bohrer gerade heraus, ohne ihn seitlich zu verkanten.
- Entferne auch Bithalter, Schrauberbits und Tiefenanschlag, sofern montiert.
- Sortiere verbogene, rissige oder stark korrodierte Einsätze aus.
- Lege die ausgebauten Teile getrennt ab, damit kein Bohrstaub zurück ins Futter gelangt.
Bei einem SDS-Aufnahmesystem ziehst du die Verriegelungshülse zurück und nimmst das Zubehör axial heraus. Die Nuten dürfen nicht mit Gewalt behandelt werden. Sitzt ein Einsatz fest, hilft sanftes Hin- und Herbewegen; rohe Kraft kann die Aufnahme beschädigen.
Nutze die nun offene Aufnahme für eine kurze Sichtkontrolle. Achte auf Metallabrieb, Rostspuren und ungleichmäßig stehende Spannbacken. Solche Zeichen deuten nicht bloß auf Schmutz hin, sondern können auf ein technisches Problem hindeuten.
Groben Staub mit Bürste oder Druckluft entfernen
Beginne am hinteren Gehäuse und arbeite in Richtung Bohrfutter. So fällt gelöster Staub nach vorn ab, statt tiefer in die Maschine zu wandern. Halte die Bohrmaschine leicht nach unten geneigt.
Führe die weiche Bürste mit kurzen, lockeren Bewegungen über die Außenseite. Besonders gründlich reinigst du die Übergänge am Getriebegehäuse, den Bereich um den Drehrichtungsumschalter und die Kanten des Akkuschachts. Bürste dabei nicht quer über empfindliche Schalter hinweg, sondern von ihnen weg.
Für festsitzende Partikel eignet sich ein Handblasebalg oder trockene, ölfreie Druckluft. Setze die Düse nicht direkt auf eine Öffnung. Ein Abstand von etwa 10 bis 15 Zentimetern und kurze Luftstöße verhindern, dass Staub in Lager, Schalter oder Motornähe gepresst wird.
- Halte die Maschine so, dass der gelöste Schmutz nach außen fällt.
- Blase Lüftungsöffnungen nur von außen und in wechselnden Richtungen aus.
- Stoppe sofort, wenn sich ein Fremdkörper tiefer ins Gehäuse bewegt.
- Nutze keine Druckluft aus öliger Werkstattluft; Ölfilm bindet später neuen Staub.
Bei mineralischem Staub, etwa aus Beton oder Mauerwerk, ist langsames Arbeiten entscheidend. Die feinen Partikel wirken wie Schleifkorn. Entferne sie deshalb zuerst trocken, bevor weitere Reinigungsschritte folgen.
Gehäuse und Handgriffe mit einem trockenen Tuch reinigen
Wische das Gehäuse mit geraden Bahnen von oben nach unten ab. Beginne an der Rückseite und arbeite dich zu den Seiten vor. So verteilst du gelösten Schmutz nicht erneut über bereits saubere Flächen.
Für Griffzonen genügt ein trockener, fusselfreier Stoff. Reibe mit leichtem Druck, besonders an den geriffelten Bereichen und rund um den Abzug. Dort sammeln sich oft Hautfett, Holzstaub und feiner Abrieb. Bei hartnäckigen Flecken darf das Tuch minimal angefeuchtet werden; anschließend die Stelle sofort trocken nachwischen.
- Führe das Tuch um den Abzug, ohne ihn zu belasten.
- Reinige den Gürtelhaken und die seitlichen Halterungen einzeln.
- Wische Gummierungen nur sanft ab, damit ihre Oberfläche nicht aufraut.
- Behandle Typenschilder und Aufkleber ohne starkes Reiben.
Drücke das Tuch nicht in Spalten oder Öffnungen. Ein dünnes, trockenes Tuch kann dort Fasern verlieren, die später die Mechanik stören. Prüfe nach dem Wischen, ob keine Fusseln an Kanten, Schaltern oder Befestigungspunkten hängen geblieben sind.
Lüftungsschlitze vorsichtig von Staub befreien
Behandle die Lüftungsschlitze als empfindliche Luftwege. Ihre Lamellen führen Kühlluft zum Motor und verhindern, dass sich die Wärme im Gehäuse staut. Eine zugesetzte Öffnung kann die Temperatur erhöhen und die Leistungsreserve verkleinern.
Arbeite jede Öffnung einzeln ab. Setze die weiche Bürste an der Außenkante an und ziehe sie parallel zu den Lamellen. Bei einem Blasebalg zeigen die Schlitze leicht nach unten. So fällt gelöster Staub heraus, statt in den Innenraum zu rutschen.
- Reinige beide Seiten jeder Lamelle, soweit sie frei zugänglich sind.
- Entferne verklumpte Partikel zuerst am Rand, nicht aus der Tiefe.
- Kontrolliere die Stege auf Brüche und fehlende Kunststoffteile.
- Stoppe, wenn ein Fremdkörper hinter dem Gitter sichtbar festsitzt.
Verbiege die Lamellen nicht. Schon kleine Veränderungen können den Luftstrom ungünstig lenken. Festsitzender Bauschlamm oder feuchter Gipsstaub gehört in fachkundige Hände; beim Heraushebeln könnten Gehäuse und Motorschutz beschädigt werden.
Bleibt der Luftweg trotz sauberer Außenseite blockiert, darfst du das Gehäuse nicht eigenständig öffnen. Nutze stattdessen den vorgesehenen Reparatur-Service oder eine autorisierte Werkstatt. Das ist besonders wichtig, wenn die Maschine während des Betriebs ungewöhnlich heiß wird.
Bohrfutter gründlich säubern und auf Verschleiß prüfen
Öffne das Bohrfutter so weit, dass die Spannbacken vollständig sichtbar sind. Reinige die Innenflächen mit einem trockenen Wattestäbchen oder einer kleinen weichen Bürste. Drehe die Hülse dabei langsam, damit jede Backe nacheinander zugänglich wird. Arbeite ohne Kraft: Eingedrückter Staub kann die feine Führung beschädigen.
Bei einem Zahnkranzfutter säuberst du zusätzlich die Verzahnung rund um das Futter. Entferne Metallspäne aus den Zahnlücken, statt sie tiefer hineinzuschieben. Bei einer SDS-Aufnahme kontrollierst du vor allem die Nuten und die sichtbaren Verriegelungsflächen.
Prüfe anschließend die Mechanik in mehreren Stellungen:
- Bewegen sich die Spannbacken gleichmäßig und ohne Ruckeln?
- Schließen sie mittig oder steht eine Backe sichtbar versetzt?
- Lässt sich die Hülse ohne ungewöhnlich hohen Widerstand drehen?
- Gibt es fühlbares Spiel zwischen Futter und Spindel?
- Sind Risse, tiefe Riefen oder Rostnarben erkennbar?
Spanne einen geraden Bohrer nur leicht ein und drehe die Aufnahme von Hand. Ein deutliches Eiern weist auf einen krummen Einsatz, verschmutzte Spannflächen oder ein beschädigtes Futter hin. Nutze die Maschine nicht weiter, wenn das Spiel groß ist, die Backen nicht sauber greifen oder das Futter beim Lauf schlägt. Eine Reparaturwerkstatt kann dann prüfen, ob der Austausch des Bohrfutters nötig ist.
Verwende im Inneren kein beliebiges Öl. Es bindet Bohrstaub und kann die Spannbewegung bald schwergängig machen. Für eine weitergehende Pflege gilt ausschließlich die Anleitung des konkreten Modells.
Bewegliche Teile sparsam mit geeignetem Schmiermittel pflegen
Trage Schmiermittel nur an Stellen auf, die in der Bedienungsanleitung oder Explosionszeichnung ausdrücklich dafür vorgesehen sind. Bei vielen Bohrmaschinen liegen Getriebe, Lager und Dichtungen im geschlossenen Gehäuse. Diese Bereiche dürfen nicht eigenmächtig geöffnet oder nachgeschmiert werden.
Für zugängliche Mechaniken eignet sich ausschließlich das freigegebene Schmiermittel. Gib zunächst eine sehr kleine Menge auf ein sauberes Tuch oder einen geeigneten Applikator. Verteile den Film dünn an der vorgesehenen Führungs- oder Gleitstelle. Überschüssiges Fett zieht Staub an und kann die Bewegung bremsen.
- Kein Kriechöl, Speiseöl oder Universalspray als Ersatz verwenden.
- Schmierstoff nicht auf Abzug, Drehzahlregler oder elektrische Schalter bringen.
- Kontakt mit Bremsflächen, Gummiteilen und Kunststoffgriffen vermeiden.
- Nach dem Auftragen die Mechanik vorsichtig von Hand bewegen, sofern das Modell dies erlaubt.
- Überstände mit einem sauberen Tuch abnehmen.
Nach einer Schmierung darf die Bohrmaschine nicht sofort unter Last laufen. Prüfe zunächst im Leerlauf, ob ungewöhnliche Geräusche, Ruckeln oder austretendes Fett auftreten. Bei Wärmeentwicklung, Geruch oder schwergängigem Lauf die Arbeit abbrechen und das Gerät fachlich prüfen lassen.
Akkukontakte reinigen und trocken halten
Wische die Kontaktflächen am Akku und im Akkuschacht mit einem trockenen, fusselfreien Stäbchen ab. Bewege dich dabei nur entlang der Metallflächen. So löst du Staub, ohne ihn in die Führung zu drücken.
Bei dunklen Ablagerungen darf ein spezieller Elektronik-Kontaktreiniger verwendet werden, sofern er laut Produktangabe für Kunststoffe und elektrische Kontakte geeignet ist. Sprühe ihn niemals direkt in das Gerät. Gib eine minimale Menge auf ein Tuch und lasse alle Rückstände vollständig verdunsten.
- Keine Feile, kein Schleifpapier und keine Metallbürste einsetzen.
- Korrodierte, verbogene oder lose Kontakte nicht selbst zurückbiegen.
- Die Kontaktflächen nicht fetten oder ölen.
- Vor dem Einsetzen des Akkus prüfen, ob keine Fasern oder Flüssigkeit zurückbleiben.
Grünlicher Belag, starke Verfärbung oder wiederkehrende Kontaktprobleme sprechen für Korrosion. In diesem Fall sollte eine Fachwerkstatt die Kontaktaufnahme und die elektrische Verbindung prüfen. Nach der Reinigung muss der Akku ohne Druck in die Führung gleiten und hörbar einrasten.
Bohrmaschine vollständig trocknen lassen und Funktionsprüfung durchführen
Lasse das Gerät nach jeder feuchten Bearbeitung so lange offen liegen, bis keinerlei Restfeuchte mehr an Gehäusekanten, Fugen oder in der Werkzeugaufnahme zu sehen ist. Stelle es aufrecht und an einen gut belüfteten, schattigen Platz. Direkte Heizungsluft oder ein Heißluftgebläse sind ungeeignet: Starke Wärme kann Kunststoffe, Dichtungen und den Akku beeinträchtigen.
Warte mindestens 30 Minuten nach einem nur leicht feuchten Tuch. Wurde Flüssigkeit an eine Öffnung gebracht, verlängere die Wartezeit deutlich und starte keinen Probelauf, solange du die Trocknung nicht sicher beurteilen kannst. Ein kühler Luftstrom aus größerem Abstand darf den Vorgang unterstützen.
Führe die Funktionsprüfung in dieser Reihenfolge durch:
- Setze den passenden Akku ein oder stelle die Netzverbindung wieder her.
- Prüfe zunächst, ob Schalter und Drehrichtungswähler leichtgängig wirken.
- Lasse die Maschine wenige Sekunden ohne Werkzeug im Leerlauf laufen.
- Achte auf gleichmäßigen Lauf, ungewöhnliche Geräusche, Geruch oder Vibrationen.
- Beende den Test sofort, wenn der Motor ruckelt, Funken sichtbar werden oder Flüssigkeit austritt.
- Teste danach kurz die Drehrichtung und – sofern vorhanden – die niedrigere und höhere Drehzahl.
Kontrolliere außerdem, ob das Bohrfutter rund läuft und der Akku sicher verriegelt. Bei anhaltendem Klappern, Erwärmung oder Leistungsabfall bleibt das Gerät außer Betrieb. Eine autorisierte Fachwerkstatt sollte die Ursache klären, bevor wieder gebohrt wird.
Fazit: Makita Bohrmaschine regelmäßig reinigen und sicher lagern
Eine gepflegte Makita-Bohrmaschine sollte nach dem letzten Arbeitsschritt nicht einfach im Koffer verschwinden. Gib ihr einen festen Aufbewahrungsplatz: trocken, staubarm und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Der Koffer oder die Einlage muss sauber sein, damit sich der entfernte Schmutz nicht sofort wieder am Gerät sammelt.
Lagere Maschine, Akku und Zubehör getrennt voneinander, wenn der Platz feucht oder starken Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Lege keine schweren Gegenstände auf das Gehäuse und bewahre die Bohrmaschine nicht mit eingespanntem Bohrer auf. Das schützt Aufnahme, Futter und Koffer vor unnötiger Belastung.
- Bewahre die Bohrmaschine nicht im feuchten Keller oder in einem ungeheizten Fahrzeug auf.
- Halte die Aufbewahrung fern von Metallspänen, Sand und aggressiven Chemikalien.
- Prüfe vor längeren Arbeitspausen, ob Zubehör trocken und sauber einsortiert ist.
- Notiere auffällige Geräusche oder Funktionsfehler, statt sie bis zum nächsten Einsatz zu vergessen.
Ein sinnvoller Rhythmus ist die kurze Reinigung nach jedem Einsatz und eine gründlichere Kontrolle nach staubintensiven Arbeiten. So erkennst du Schäden früh und vermeidest, dass kleine Mängel zum Ausfall führen. Bei Unsicherheit helfen die modellbezogene Bedienungsanleitung oder der Reparatur-Service von Makita weiter.
Häufige Fragen zur Reinigung einer Makita-Bohrmaschine
Wie reinigt man eine Makita-Bohrmaschine richtig?
Trenne zuerst die Stromversorgung, entferne Bohrer und Zubehör und löse anschließend Staub mit einer weichen Bürste oder einem Handblasebalg. Wische das Gehäuse mit einem trockenen oder nebelfeuchten, fusselfreien Tuch ab. Lüftungsschlitze, Bohrfutter und Akkukontakte müssen vorsichtig und trocken gereinigt werden.
Welche Reinigungsmittel sind für eine Makita-Bohrmaschine geeignet?
Geeignet sind eine weiche Nylonbürste, ein fusselfreies Mikrofasertuch, ein Handblasebalg und bei Bedarf lauwarmes Wasser mit einer milden Seifenlösung. Flüssigkeit darf nur sparsam und niemals direkt an Schalter, Kontakte, Fugen oder Lüftungsöffnungen verwendet werden.
Wie lassen sich Bohrfutter und Lüftungsschlitze säubern?
Öffne das Bohrfutter, entferne Späne und Staub mit einer weichen Bürste oder einem trockenen Wattestäbchen und prüfe die Spannbacken auf Rost, Risse und Spiel. Lüftungsschlitze werden vorsichtig von außen gereinigt. Druckluft sollte nur kurz, ölfrei und mit ausreichendem Abstand eingesetzt werden.
Darf man bewegliche Teile der Makita-Bohrmaschine ölen?
Bewegliche Teile dürfen nur geschmiert werden, wenn die Bedienungsanleitung die betreffende Stelle ausdrücklich vorsieht. Verwende ausschließlich ein vom Hersteller freigegebenes Schmiermittel und trage es sehr sparsam auf. Elektrische Schalter, Griffflächen und nicht vorgesehene Gehäuseöffnungen bleiben frei von Öl.
Was ist nach der Reinigung der Makita-Bohrmaschine zu beachten?
Lasse die Bohrmaschine vollständig an einem trockenen, gut belüfteten Ort trocknen. Setze erst danach Akku oder Netzstecker ein und prüfe sie kurz im Leerlauf. Bei ungewöhnlichen Geräuschen, Geruch, Funken, starker Vibration oder Erwärmung muss der Test sofort beendet und das Gerät von einer Fachwerkstatt geprüft werden.






